Das Bild zeigt einen aufgeschlagenen Manuskriptband der Sammlung Unschuld.

Institut für Theorie, Geschichte und Ethik Chinesischer Lebenswissenschaften

Das Institut für Chinesische Lebenswissenschaften (ICL) an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin wurde als eine interdisziplinäre Einrichtung für Forschung und Lehre mit dem Ziel gegründet, für die zunehmende Verflechtung der westlichen mit den ostasiatischen life sciences eine seriöse wissenschaftliche Plattform zu bieten. Das ICL vereint grundständige Kompetenzen zu Medizin, Gesundheitswesen, Public Health, Lebenswissenschaften, Kultur, Geschichte, Philosophie und Ethik in China und der westlichen Welt. Einen Schwerpunkt bilden translationale Kompetenzen der System-Vergleiche (Kulturen in Geschichte und Gegenwart, Governance) und Kooperation.

Das Institut verfügt mit seiner internationalen Personalstruktur über jahrzehntelange Erfahrung und über ein grosses internationales Netzwerk wissenschaftlicher Partner, die in und zu China arbeiten.

Die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln (DFG, BMBF, EC, Stifterverband, VW u.v.a.m.) und die nationale (z.B. BMBF) und internationale Anerkennung (z.B. WHO) unserer Forschungsleistungen sind Voraussetzung für die jahrzehntelange Entwicklung einer einzigartigen Programmatik.

Am ICL besteht ein weltweit einzigartiger Fundus an schriftlichen Materialien und Erfahrung im Umgang mit China. Das Institut eröffnet Zugänge zu China über kulturelle und ethische Themen von Gesundheit und Public Health.

Die Schwerpunkte des Instituts sind:

  1. Übersetzung und wissenschaftliche Erschließung antiker chinesischer Texte zu Medizin und Pharmazie
  2. China: kulturelle Deutung, praktische Vermittlung, Ethik.
  3. Public Health: kritische Analyse und konzeptuelle Entwicklung.
  4. Erforschung neu-entstehender Vernetzungen/Systeme im interkulturellen Rahmen


Das ICL stellt aktuelle Fragen in ihren angemessenen kulturellen Zusammenhang, erlaubt fundierte Analysen laufender Entwicklungen und Prognosen von Planungsszenarien.

Es bietet Wissenschaftlern, Politik, Wirtschaft und Verbänden der Industrie (Gesundheit, Pharma, weitere) eine zuverlässige Basis für ein wissenschaftlich begründetes Chinaverständnis, an dem es gerade in Fragen der sogenannten "Chinesischen Medizin" allzu oft fehlt. Durch seine Aufklärungsfunktion hilft das Institut, China-Engagement vor Fehleinschätzungen und -Investitionen zu bewahren und ermöglicht langfristig nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Das ICL vereint als einziges vollständig aus eigener Akquise finanziertes Institut in der Charité die Vorteile einer schlanken, flexiblen operativen Struktur mit programmatischer Freiheit und grosser Nähe, für regelmässigen Austausch mit führenden Wissenschaftlern der Charité und den Berliner Hochschulen.